Qualitätsoffensive

Dass eLearning in der RUB angekommen ist, lässt sich alleine an der steigenden Anzahl an Blackboard- und Moodle-Kursen ablesen. Doch diese Erfolgskurve sagt nichts über das aus, was hinter den Zahlen steckt:

  • Wie wird ein Blackboard- und Moodle-Kursen genau genutzt?
  • Erhalten die Studierenden hier organisatorische und fachliche Informationen?
  • Wenn ja, in welchem Umfang und in welchem Format?
  • Wie werden eigentlich die unterschiedlichen Kommunikationswerkzeuge innerhalb und außerhalb der Lernplattform angenommen?

Projektziele

Diesen Fragen sollte in der Qualitätsoffensive eLearning erstmals systematisch und gemeinsam mit Dozierenden und Studierenden nachgegangen werden. Die Entwicklung eines Qualitätsbegriffs und praktikabler Standards ist aus unserer Sicht eine hochschulkulturelle Aufgabe, die wir nicht ohne die eLearning-Anwenderinnen und -Anwender angehen wollten.

Unser größtes Anliegen war es, in allen Phasen des Prozesses Transparenz zu schaffen und möglichst viele und unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen. Wir wollten, dass Sie als Anwesende diese Standards mitgestalten und sie nicht "von oben" verordnet bekommen. Daher legten wir besonderen Wert auf den Ideen- und Erfahrungsaustausch wie auch auf die transparente Darstellung und Kommunikation des Projekts und seiner einzelnen Schritte.

Die Umsetzung der Qualitätsoffensive eLearning

Wir haben bereits zu Beginn des Projekts Studierende und Lehrende verschiedener Fachbereiche in die Konzeption und Ausgestaltung späterer Arbeitstreffen einbezogen und ihre Ideen und ihre Sicht auf eLearning aufgegriffen. Parallel dazu haben wir eine hochschulweite Online-Umfrage unter Lehrenden und Studierenden konzipiert, die basierend auf Fragen zur zentralen Lehr- und Lernplattform Aufschluss zur Verbreitung und Akzeptanz der eLearning-Angebote an der RUB geben sollte und deren Ergebnisse als Input in die Ausgestaltung der Qualitätsoffensive einflossen.

Die Workshops

Unser Konzept, eLearning-Akteure und -Interessierte in unterschiedlicher Konstellation zusammenzubringen, hat sich als besonders erfolgreich erwiesen: Die kreative Arbeitsatmosphäre innerhalb der Workshops und der rege und gleichberechtigte Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden hat zu vielen neuen Einsichten und Perspektiven geführt. Auch das Gefühl, gemeinsam zur Verbesserung der Lehrqualität an unserer RUB beizutragen und an einem Strang zu ziehen, einte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Qualitätsoffensive.