§52a UrhG

Der §52a UrhG gibt Lehrenden an Hochschulen die Möglichkeit, urheberrechtlich geschützte Materialien unter bestimmten Bedingungen zu verwenden.

KMK und VG Wort haben sich darauf verständigt, die Vereinbarung zur pauschalen Vergütung für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke in digitalen Semesterapparaten bis zum 28. Februar 2018 zu verlängern. 

Damit können Texte gemäß §52a UrhG, an denen keine Nutzungsrechte bestehen, wie bisher in Moodle zur Verfügung gestellt werden. 

Zum 1. März 2018 tritt das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) in Kraft, in dem die Pauschalvergütung geregelt ist.

(Stand 15.08.2017)

Moodlekurs mit Forum zu §52a UrhG: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/m/course/view.php?id=7852

 

§52a UrhG: Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung

 

§52a UrhG erlaubt, dass in Blackboard oder Moodle Materialien eingestellt werden dürfen, wenn die im Folgenden aufgeführten Kriterien erfüllt sind.

Kriterien

  • Es handelt sich um veröffentlichte kleine Teile eines Werkes. Bei Texten kann aufgrund eines BGH-Urteils von max. 12% oder max. 100 Seiten ausgegangen werden, wenn der Rechtsinhaber keine angemessene Lizenz angeboten hat.
  • Es handelt sich um veröffentlichte Werke geringen Umfangs. Das können z.B. einzelne Bilder oder Grafiken sein.
  • Es handelt sich um veröffentlichte einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften.
  • Die Verwendung der Werke dient der Veranschaulichung im Unterricht.
  • Die Verwendung der Werke richtet sich ausschließlich an den bestimmt abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern (durch einen passwortgeschützten Moodle- oder Blackboard-Kurs gegeben). 

Ausgenommen hiervon sind Schulbücher. Des Weiteren dürfen Filme nur verwendet werden, wenn ihr Ersterscheinen in Kino oder Fernsehen länger als zwei Jahre zurückliegt.

Info: Was darf im LMS hochgeladen und Studierenden oder Kolleginnen oder Kollegen zugänglich gemacht werden?