Aufgaben im Vorprojekt

Im Folgenden werden die Aufgaben skizziert, die im Rahmen des Vorprojekts bearbeitet werden sollen. Dabei ist nicht für jeden Punkt eine Detailklärung möglich und angestrebt; außerdem basiert die recht umfangreiche Aufgabenliste nicht auf der Annahme, dass jedes Aufgabenpaket unmittelbar im Landesportal umgesetzt werden muss. Im Vorprojekt soll dagegen erreicht werden,

  • Ziele und Aufgaben für das Landesportal zu priorisieren,
  • für die unmittelbar auf das Portal bezogenen Elemente möglichst konkrete Umsetzungsempfehlungen zu geben und
  • darüber hinaus lose verkoppelte Elemente als solche auszuweisen und mögliche Koppelungsansätze aufzuzeigen.

Über alle Empfehlungen müssen die Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen in NRW sowie des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft in den Gremien der DH-NRW bei Vorliegen des Umsetzungskonzepts entscheiden.

1. Erhebung der Ausgangssituation

Im Vorprojekt gilt es zunächst, die oben grob skizzierten Voraussetzungen und Vorarbeiten zu erfassen und auszuwerten. Notwendig ist hierfür auch die gezielte Einholung der Erfahrungen vergleichbarer, bereits bestehender bzw. entstehender Projekte in anderen Bundesländern. Es soll darüber hinaus auch ein Abgleich stattfinden, welche Lösungen international gewählt wurden, um den Umsetzungs- und Diskussionsstand zur Gestaltung entsprechender Portale bei der Konzeption in NRW zu berücksichtigen.

2. Bedarfserhebung in NRW

Entscheidend für die Akzeptanz des geplanten Landesportals wird sein, dass es tatsächlich Bedarfe der Hochschulen in NRW deckt. Entsprechend besteht eine zentrale Aufgabe darin, Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschulen in NRW über ihre Erwartungen und Anforderungen an ein Landesportal für Studium und Lehre zu führen. Hierfür werden u.a. den Hochschulleitungen Gespräche angeboten, für die Vertreterinnen bzw. Vertreter des Vorprojekts an die Hochschulen fahren. Vorgesehen ist auch die Arbeit mit unterschiedlichen Fokusgruppen, wobei schon vorliegende Ergebnisse einschlägiger Studien/Erhebungen berücksichtigt werden.

3. Festlegung und Priorisierung von Zielen für das Portal

Auf Grundlage von Dokumentensichtung, Expert/innengesprächen und Bedarfserhebung sollen die Ziele und Zielgruppen für das Landesportal festgelegt und priorisiert werden. Zudem müssen Grundentscheidung für die technische Infrastruktur festgehalten werden.

4. Klärung inhaltlicher Einzelfragen

Aus der in NRW bereits bestehenden oder geplanten E-Learning-Infrastruktur sowie aus den bisher angestellten Vorüberlegungen ergibt sich eine Reihe inhaltlicher Einzelfragen, die es im Vorprojekt zu bearbeiten gilt.

5. Kommunikationsstrukturen (Öffentlichkeitsarbeit)

Als Teil des Umsetzungskonzepts soll über eine Design-Studie hinaus aufgezeigt werden, wie das Landesportal in den Hochschulen bekanntgemacht bzw. wie Lehrende und Studierende für die Nutzung des Portals interessiert und gewonnen werden können.

6. Zeitplan

Der Aufbau des Landesportals wird als Prozess zu gestalten sein, der den Aufbau neuer Strukturen und die Integration bereits bestehender Strukturen umfasst. Ein entsprechender Zeitplan wird Teil des Umsetzungskonzepts sein.

Weitere Informationen:

    Dr. Peter Salden
    Leiter des Zentrums für Wissenschaftsdidaktik
    1. +49 234 32 22770
    1. SH 1/141

    Mehr zur Person

    Bianca Morales García
    1. +49 234 32 25997
    1. FNO 02/37

    Kooperationspartner

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